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7 Tipps für den gelungenen Besuch in einem Weinkeller

conseils pour une visite de cave réussie

Bei einem Schweizer Winzer einzukehren ist dank aufkommendem Weintourismus keine Seltenheit mehr. Und das ist auch gut so! Wir vom SWISS WINE DIRECTORY sind überzeugt, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird und haben Ihnen daher die wichtigsten Tipps und Tricks für einen gelungenen Besuch bei Ihrem Winzer zusammengestellt. So werden Sie (manchmal erst Stunden später) mit leuchtenden Augen zurückkommen.

Kaum etwas ist mit der Degustation eines Weines zu vergleichen, während man den Ausführungen des Winzers lauscht.

Die Leidenschaft für den Wein ist einfach ansteckend. Ich rate allen Weinliebhabern zu dieser Erfahrung. Der Wein schmeckt gleich ganz anders, wenn er einem mit ein paar guten Geschichten serviert wird, die man danach – zusammen mit den mitgebrachten Schätzen – mit seinen Lieben teilen kann.

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und weitere Tipps, damit Ihr Besuch beim Weinbauern ein voller Erfolg wird.

1.Muss ich meinen Besuch vorher beim Winzer anmelden?

Ja! Winzer sind viel beschäftigte Leute und ihre Zeit (genau wie die eigene) ist knapp bemessen. Dazu muss man wissen, dass Winzer echte Multi-Tasker sind: Zuerst einmal ist da (die kraftraubende) Weinernte und Arbeit im Weinberg, dann ist der Keller dran und am Ende kommt das Marketing und die Buchhaltung. Winzereien sind zumeist oft Einmann- oder Familienbetriebe.

2.Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Wer sich den Herbst für einen Besuch ausgesucht hat, sollte bedenken, dass während der Weinernte immer am meisten zu tun ist.

Am besten man lässt den Winzer da in Ruhe arbeiten, es sei denn der Winzer gehört zu jenen, die einen Schnuppertag im Weinberg anbieten – ein unvergessliches Erlebnis, das man im Kreis von Familie und Freunden oder zum Team Building mit den Kollegen nutzen kann.

Ansonsten eignet sich der Jahresanfang am besten für einen Besuch beim Winzer. Der Wein ruht dann in den Fässern und die Reben beginnen zu spriessen – ein besonderer Moment, der zum geselligen Austausch einlädt.

3.Welcher Tag eignet sich am besten für einen Besuch beim Winzer?

Oft denkt man gleich an den Sonntag. Allerdings sollte man bedenken, dass auch Weinbauern mal gern ein wenig ausspannen wollen.

Wenn man es unter der Woche überhaupt nicht einrichten kann, dann wäre der Samstag eine gute Alternative, vorausgesetzt dem Weinbauern passt es dann auch. Ausnahmen gibt es auch hier. Gewisse Weinbauern legen Besichtigungen der Kellereien gern auf das Wochenende. Die entsprechenden Termine kann man in Erfahrung bringen, meist liegen sie im Frühling und Herbst.

4.Wie lang dauert ein Besuch?

Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen, denn Weinbauern können einem viel über ihre bevorzugten Anbaumethoden, ihren Werdegang und amüsante Begebenheiten erzählen – und ausserdem möchte man ja den Wein probieren! Für eine Degustation von vier bis fünf Weinen empfehle ich daher mindestens eine Stunde einzuplanen.

Bei der Terminvereinbarung können Sie den Winzer gleich auch fragen, ob ein Besuch des Kellers und des Weinbergs möglich ist. Oft sprudelt es aus den Winzern nur so heraus, wenn sie einem etwas über die Bodenbeschaffenheit, die Weinreben und die verschiedenen Anbaumethoden erzählen können. Hierfür sollte man zusätzlich bis zu 30 Minuten veranschlagen. Und wenn Sie besonders interessiert sind vielleicht besser eine Stunde. 😉

5.Muss ich Wein kaufen?

Der Besuch eines Weinkellers ist ein geselliges Ereignis, aber natürlich muss auch der Weinbauer am Ende des Monats seine Rechnungen bezahlen. Bei der Terminvereinbarung können Sie den Kostenpunkt zur Sprache bringen.

  • Entweder nimmt der Weinbauer etwas für die Degustation (zwischen 15 und 50 CHF, je nach Anzahl Weine und Beilagen). In dem Fall braucht man nicht unbedingt Wein zu kaufen. Wer es dennoch tut, spart sich oftmals die Degustations-Gebühr.
  • Ist die Degustation ganz umsonst, dann rate ich sehr dazu, mindesten eine Kiste Wein pro Besucherpaar zu erstehen. Damit tun Sie sich und anderen etwas Gutes, denn wer beim Hersteller einkauft, der bekommt oft eine bunte Mischung verschiedener Weine, die man danach in geselliger Runde kosten kann. Wer zu Fuss unterwegs ist, der kann sich den Wein natürlich auch nach Hause liefern lassen.

6.Was darf ich alles fragen?

Sie haben bestimmt schon Erfahrungen mit Besichtigungen in Gruppen gemacht. Normalerweise schiessen die Weinkenner gleich mit all ihren Fragen los. Wenn Sie nicht zu den Experten gehören, macht das gar nichts. Winzer geben ihr Wissen gern an jeden weiter.

Und wenn man nicht die gleichen Aromen wie der beschlagene Weinkenner neben einem erkennt, dann ist das nichts Aussergewöhnliches. Geschmäcker und Gaumen sind verschieden und unterschiedliche Geschmackserfahrung liefern reichlich Gesprächsstoff. Auch Winzer sind mit Leidenschaft bei der Sache und möchten Ihre Meinung hören.

7.Was kommt nach dem Besuch?

Winzer kennen sich mit den Gaststätten und Ausflugszielen in ihrer Region bestens aus. Schon bei der Terminvereinbarung können Sie ihn persönlich oder per E-Mail danach fragen. Wird Ihr Kofferraum am Schluss bis oben hin mit Weinflaschen gefüllt sein? Schon möglich. Holen Sie sich weitere Tipps von Ihrem Winzer, denn das ist Ihre Gelegenheit die Adressen anderer guter Weinbauern überall in der Schweiz zu erfahren.

Ich wünsche Ihnen einen genussreichen Besuch im Weinkeller und würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit #swisswinelovers in den Kommentaren weiter unten austauschen.

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